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04.02.2015 16:20

VBC Willisau-VBC Luzern, 1:3 (22:25, 15:25, 25:21, 16:25)

Kategorie: Matchberichte, H1
Von: Josh

Innerhalb von drei Tagen spielte die erste Herrenmannschaft des VBC Willisau das RVI-Cup Viertelfinale und das Spitzenspiel der 2. Liga. Auf einen klaren 3:0 Cupsieg folgte letzten Donnerstag die Meisterschafts-Niederlage gegen den VBC Luzern.

Letzten Dienstag traten die Willisauer (2.Liga) im Cup-Viertelfinale des Regionalverbandes Innerschweiz gegen das unterklassige Ettiswil (3. Liga) an. Mit dem Ausblick auf das wichtige Spitzenspiel zwei Tage später in Luzern war das klare Ziel der Willisauer Herren, ein überzeugendes Spiel zu zeigen und allen Spielern einen Spieleinsatz zu ermöglichen. Diese Ziele konnten vollumfänglich erreicht werden. Ettiswil schaffte es in keinem Satz, genügend Druck aufzubauen, um die Willisauer Mannschaft zu Fehlern zu zwingen. Auf der Gegenseite waren es vor allem die starken Services und das schnelle Spiel, das die Heimmannschaft in Ettiswil in die Knie zwang. Zusammenfassend zeigte das Spiel den Ligaunterschied.

Mit dieser überzeugenden Leistung im Rücken wollten die Grafenstädter nun auch in Luzern zeigen, wieso sie verdient im Spitzentrio der 2. Liga anzutreffen sind. Neben dem VBC Willisau und dem VBC Luzern, die vor dem Spiel punktgleich mit 29 Punkten auf Platz zwei und drei lagen, ist auch noch der VBC Ebikon (2 Punkte voraus, 2 Spiele mehr) in diesem Spitzentrio vertreten. In den letzten Jahren waren die Spiele zwischen Willisau und Luzern stets sehr knapp, emotional und heiss umstritten. Auch dieses Spiel reihte sich in dieser Tradition ein.

Zum Schluss des Spiels ging Luzern mit 3:1 verdient als Sieger vom Platz. Der erste Satz verlief sehr ausgeglichen und hätte an beide Teams gehen können. Schlussendlich waren es ein paar Einzelaktionen, die Luzern den ersten Satzsieg verschafften. Im zweiten Satz waren die Willisauer hingegen völlig von der Rolle. Bereits zu Beginn des Satzes lag Willisau nach zwei Service-Serien mit 11:4 hinten. Auf diesen Punktestand folgte eine kurze, starke willisauer Aufholjagd mit sechs Punkten in Folge. Mit druckvollen Services und solider Blockarbeit war es für Luzern nun plötzlich sehr schwer, an den WIllisauern vorbei zu kommen. Nach ein paar Side-Outs für beide Seiten schaffte es Luzern zum Ende des Satzes jedoch noch einmal, mit einer Serie von sechs Punkten den Satz an sich zu reissen. Willisau wirkte eingeschüchtert, ohne Emotion und sehr fehleranfällig.

Der dritte Satz ähnelte dann wieder mehr dem ersten Satz. Beide Teams agierten auf Augenhöhe und zeigten den Zuschauern in der Bahnhofhalle Volleyball auf gutem Niveau. Der Punktestand war immer eng, erst zum Schluss des Satzes konnte sich Willisau durchsetzen. So wie der erste und dritte Satz, können auch der zweite und vierte Satz verglichen werden. Im ersten Drittel des Satzes setzte sich Luzern mit sechs Punkten ab. Das nagte extrem am Selbstvertrauen der Gäste aus Willisau. Schaffte es man vorher noch, mit geschickten Aktionen am starken Block der Luzerner vorbei zu kommen, war das nun nicht mehr möglich. Mit all seiner Routine brachte die Luzerner Mannschaft den Satz und somit den Sieg ins Trockene.

Das Spiel von Willisau war keineswegs schlecht. Allerdings muss das Team unbedingt daran arbeiten, bei Rückschlägen innerhalb eines Satzes nicht des Kopf, die Motivation und das Selbstvertrauen zu verlieren.

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