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16.02.2013 00:00

VBC Sursee – VBC Willisau 3:1 (25:23, 11:25, 25:23, 25:22)

Kategorie: H1

Nach der einmonatigen Spielpause kamen gleich drei Spiele innert 5 Tagen auf den VBC
Willisau zu. Das Ziel war es, einerseits den Cupfinal zu erreichen und andererseits in der
Meisterschaft den Anschluss an den Tabellenführer zu schaffen.
Doch der Reihe nach. Am Sonntag stand zuerst der VBC Ebikon auf der Netzgegenseite. Die
Luzerner konnten nur wenige Spiele für sich entscheiden. Entsprechend klar waren die Vorzeichen
gesetzt. Das Spiel begann ausgeglichen. Man merkte dem Heimteam an, dass es eine längere Pause
genossen hatte und die Mechanismen erstmals wieder gefunden werden mussten. Doch zur
Satzmitte konnte sich das Heimteam aus Willisau absetzen und gewann den ersten Satz. Der zweite
Satz war eine Machtdemonstration. Den Ebikonern wurde aufgezeigt, was der Unterschied von der
Tabellenspitze und dem Tabellenende ist. Ohne Fehler zu begehen und mit viel Druck gewannen
die Grafenstädter den zweiten Satz klar. Der dritte Satz war etwas knapper, was aber nicht am
starken Gegner sondern eher an den sich häufenden Fehlern der Gastgeber lag. Doch zu Satzende
legten die Hinterländer einen Gang zu und gewannen das Spiel somit klar in drei Sätzen mit 25:21,
25:12 und 25:22.
Die erste Pflicht war somit erfüllt. Doch lange ausruhen konnte sich das Team um Coach Weibel
nicht. Am Montag war die Volley Emmen- Nord zu Gast. Es ging um die Teilnahme im regionalen
Cupfinal, welcher Ende März stattfinden wird. Die Willisauer konnten das Team ihres ehemaligen
Trainers bereits zweimal schlagen in dieser Saison. Alles andere als ein Sieg wäre eine
Enttäuschung gewesen. Die Willisauer begannen stark und konzentriert. Das hohe Tempo war für
das junge Team aus Emmen zu hoch. Zudem agierten die Hinterländer auf allen Positionen ohne
Fehler zu begehen. Somit ging der erste Satz an den Favoriten. Im zweiten Satz konnten sich die
Gäste etwas besser auf die Willisauer Spielweise einstellen. Doch die Grafenstädter konnten gegen
Satzende immer noch einen Gang zulegen und somit gewannen sie auch den zweiten Durchgang.
Im dritten Satz war die Luft bei den Gästen aus Emmen draussen und die Willisauer wollten das
Spiel schnellstmöglich beenden. Somit gewannen die Hinterländer in drei Sätzen mit 25:17, 25:21
und 25:14 klar und ziehen in den Final des RVI Cups ein.
Am Donnerstag Abend fand das Spitzenspiel gegen den VBC Sursee statt. In der Vorrunde verloren
die Grafenstädter knapp mit 3:2 nach einer 2:0 Satzführung. Irene Weibel bereitete ihr Team
vorallem auf der mentalen Seite auf dieses Spiel vor. Konzentriert begann dann auch das Spiel auf
beiden Seiten. Doch das Team aus Sursee konnte sich gegen Satzmitte ein wenig absetzen. Diesem
kleinen Loch rannte der VBC Willisau bis Satzende nach und verlor denkbar knapp den ersten Satz
mit 25:23. Den zweiten Durchgang begann furios für das Gastteam. Angefeuert von zahlreichen
Willisauer Anhängern spielte sich das Team in einen Rausch. Die Mechanismen funktionnierten
einwandfrei und Zuspieler Roos spielte frech auf. Das Heimteam wurde mit 25:11 abgefertigt. Beim
Seitenwechsel mahnten sich die Spieler, dass Sursee nun wieder aufdrehen werde und das Ding
noch lange nicht gegessen war. Im dritten Satz entwickelte sich ein Spiel auf allerhöchstem Niveau.
Üben wie drüben agierten die Teams konzentriert. Keine der beiden Mannschaften konnte sich vom
Gegner absetzen. Auch gegen Satzende lagen die Teams gleichauf. Beim Spielstand von 24:23 für
das Heimteam mischte sich das Schiedsrichterduo ein mit einer an den Haaren herbeigeführten
Entscheidung gegen die Hinterländer und somit ging der Satz unverdient an den VBC Sursee.
Mit der Wut im Bauch starteten die Willisauer in den vierten Satz. Die Spieler peitschten sich
gegenseitig auf und erarbeitete sich schnell einen fünf Punkte Vorsprung. Doch dann Riss bei den
Gästen ein wenig der Faden. Konzentrationsfehler führten dazu, dass Sursee wieder aufschliessen
konnte. Mit einem Doppelwechsel wollte Coach Weibel wieder zurückschlagen, doch dieser
erbrachte nicht die erwünschte Wirkung. Gegen Schluss bäumten sich die Willisauer nochmals ein
wenig auf, doch es reichte nicht, um das solid spielende Sursee zu bezwingen.
Die Enttäuschung nach dem Spiel war riesig. Der VBC Willisau hatte durchaus die Chance, das
Spiel für sich zu entscheiden. Nun konnte man nicht wie gehofft auf einen Punkt an den
Tabellenführer aufschliessen, sondern liegt nun einen Punkt hinter Sursee auf dem dritten Platz. Es
stehen noch zwei Spiele an gegen den VBC Malters und den VTV Horw. Jetzt erst recht wollen die
Spieler noch zweimal gewinnen, um das Saisonziel zu erreichen, ehe man im Cupfinal zur Kür
ansetzen will.
Für Willisau haben gespielt: Claudio Fölmli, Joshua Herzog, Mario Kurmann, Dominik Roos, Luca
Ulrich, Remo Weingartner, Dimitri Wüest, Steven Wyss, Stefan Zwimpfer

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