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24.01.2016 00:00

Bittere Niederlage gegen das Tabellenschlusslicht

Kategorie: H1
Von: Josh
VBC Willisau – LK Zug, 1:3 (25:17, 21:25, 19:25, 11:25)

Am Samstagabend kam es in Willisau erneut zum Duell um den direkten Abstieg. Die Willisauer, welche das Hinspiel auswärts in Zug mit 3:1 verloren, brauchten einen Sieg, um den Tabellennachbar weiterhin mit einem beruhigenden Punkteabstand hinter sich zu lassen.

Nach dem Sieg gegen Aeschi in der letzten Spielrunde musste für das Willisauer Fanionteam auch am Samstag ein erneuter Sieg her. Gegen den Tabellenletzten aus Zug wollten die Grafenstädter unbedingt drei Punkte holen. Im Hinspiel zeigte Willisau kein gutes Spiel und verlor mit 3:1 Sätzen. Umso mehr wollte die Heimmannschaft mit einer guten Leistung die Revanche schaffen.

So startete dann auch der erste Satz. Dem Heimteam war anzumerken, dass sie sich voll auf dieses Spiel fokussierten. Bis zum Stand von 11:10 verlief das Spiel sehr ausgeglichen, ehe sich Willisau mit fünf Punkten in Folge absetzen konnte. Diesen Vorsprung gab man nicht mehr her und so gewannen die Willisauer den ersten Satz klar mit 25:17 – der erste Schritt war geschafft.

Auch im zweiten Satz wollten die Willisauer dem Spiel den Stempel aufdrücken. Leider gelang das nicht mehr wie gewünscht, denn nun spielten die Zuger wesentlich stärker auf als noch im ersten Satz. Besonders die starken und gezielten Services der Gästemannschaft stellten die Willisauer Annahme immer wieder vor Probleme. Das Willisauer Spiel verlor an Präzision, auch ein Doppelwechsel von Passeur Roos und Diagonal-Spieler Wüest brachte nicht die erhoffte Wende. So ging der zweite Satz mit 25:21 an die Gäste.

Das Spiel war im dritten Satz also neu lanciert. Die ersten Punkte gingen dann auch abwechselnd an die beiden Mannschaften, beim Stand von 6:4 holten sich die Gäste aber fünf Punkte in Folge. Obwohl Willisau in der Folge keine Punkteserie mehr hinnehmen musste, ging der dritte Satz zum Ende mit 25:19 an die Gäste. Das Heimteam war gegenüber dem ersten Satz wie ausgewechselt – nichts war mehr da vom unbedingten Siegeswillen. Zu viele Eigenfehler machten es unmöglich, ein konstantes Spiel aufzuziehen. Auf teils schlechte Annahmen folgten unpräzise Pässe, welche von den Angreifern zu viel ins Aus geschlagen wurden. Die Zuger liessen sich von dieser unkonstanten Leistung nicht beeindrucken und spielten ihren Spielaufbau unbeirrt weiter. Ausserdem gab es auf beiden Seiten etliche Diskussionen mit dem Schiedsrichter, was das Spiel zusätzlich aus dem Rhythmus warf. Die Gäste gewannen den dritten Satz verdient.

Der vierte Satz ist schnell zusammengefasst: Mit starken Services konnten sich die Gäste bereits zu Beginn des Satzes mit 11:0 in Führung bringen. Die Gegenwehr der Willisauer brach komplett ein, nichts wollte mehr funktionieren. Auch zwei Time-outs und zwei Doppelwechsel konnten den Willisauer Kampfgeist nicht mehr zurückholen. Die Zuger spielten ihr Spiel routiniert zu Ende und gewannen den vierten Satz klar mit 25:11 und holten sich damit drei wichtige Punkte im Kampf um den Abstieg.

Willisau brachte sich damit in eine heikle Lage. Nicht nur, weil man die drei wichtigen Punkte nicht holen konnte, sondern dass das Tabellenschlusslicht aus Zug Punkte auf Willisau aufholen konnte. Weil Aeschi gleichzeitig überraschend mit 3:0 gegen Lugano gewinnen konnte und auch Schönenwerd am Sonntag drei Punkte holte, verloren die Willisauer gleich zwei Tabellenränge und liegen nun mit nur einem Punkt Abstand auf dem zweitletzten Rang. Die schwächeren Gegner sind nun alle durch. Willisau muss also in den verbleibenden vier Spielen auch gegen Mannschaften aus der vorderen Tabellhälfte punkten, wenn man sich den Platz in der ersten Liga erhalten will. Die Vorrunde hat gezeigt, dass dies für die Willisauer möglich ist. Dafür wird es aber eine wesentlich bessere Leistung als am Samstag gegen Zug brauchen.

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