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09.11.2015 07:40

Durchzogene Doppelrunde vom Herren 1

Kategorie: H1
Von: Josh
Der VBC Willisau musste eine Doppelrunde spielen. Gegner waren der VBC Aeschi und der LK Zug, zwei Gegner im Kampf um den Ligaerhalt. Während die Hinterländer am Samstag eine starke Leistung abriefen, fielen sie am Sonntag wieder ins alte Muster zurück.

Der Gegner aus Aeschi war dem Heimteam unbekannt. Umso konzentrierter starteten die Willisauer in den ersten Satz. Sie konnten sich schnell vom Gegner absetzen und führten schnell mit mehreren Punkten. Diesen Vorsprung bauten die Grafenstädter kontinuierlich aus und gewannen den ersten Satz mit 25:15.

Im zweiten Durchgang waren die Teams lange auf Augenhöhe, ehe sich das Heimteam ein bisschen absetzen konnte. Dieser Vorsprung wurde weiter ausgebaut, ehe gegen Satzende eine kleine Unkonzentriertheit den Gegner wieder herankommen liess. Coach Misik nutzte seine Auszeiten, welche ihre Wirkung erzielten und somit ging der zweite Satz ans Heimteam.

Im dritten Satz konnten sich die Berner Gäste schnell etwas absetzen. Nach Spielerwechseln und einer Auszeit fing sich der VBCW wieder und holte sich Punkt um Punkt zurück. Gegen Satzende konnte das Heimteam nochmal zulegen und gewann den dritten Umlauf mit 25:21. Die Freude war gross über den ersten Sieg der Saison, doch fokussierte sich das Team sogleich für das Sonntagspiel.

 

Am Sonntag Abend um 19.00 Uhr gings gegen den LK Zug los. Die Anspielzeit war sehr ungewöhnlich, was man den Hinterländern anmerkte. Der Start ins Spiel wurde vollkommen verschlafen, nichts funktionnierte was am Samstag noch so schön geklappt hatte. Der LK Zug fand ins Spiel und dominierte den ersten Durchgang. Er ging klar mit 25:18 an die Zuger.

Die Grafenstädter versuchten im zweiten Durchgang, besser ins Spiel zu finden. Dies gelang und die Gästen setzten sich schnell mit einigen Punkten vom Gegner ab. Dieser fand jedoch zurück ins Spiel und konnte seinerseits wieder aufholen. Gegen Satzende waren die Teams auf Augenhöhe, mit dem glücklichen Ende für die Zuger.

Mit der Wut im Bauch starteten die Gäste in den dritten Durchgang. Der Druck von der Servicelinie funktionierte, die Annahmen passten und es wurde vieles verteidigt. Die Zuger wurden stark unter Druck gesetzt und konnten den Satzverlust nicht vermeiden. Willisau gewann den dritten Satz mit 25:17.

Nun galt es mit Vollgas in den vierten Satz zu starten. Dies schien zu funktionieren, Willisau setzte sich ab. Doch gegen Satzmitte schlichen sich allmählich wieder Fehler ein. Es schien, als ob die Luft allmählich draussen war und die ungenügende Saisonvorbereitung ihre Wirkung zeigt. Die Zuger setzen sich in Front und gaben die Führung nicht mehr ab. Sie gewannen das Spiel mit 3:1.

 

Nach dem erfreulichen Sieg vom Samstag wollten die Willisauer unbedingt sechs Punkte aus dem Wochenende mitnehmen. Daher ist die Freude nach der Niederlage in Zug, welche unnötig war, nur halb so gross. Doch nimmt das Team das Positive mit aus dem Wochenende und bereitet sich auf das nächste Spiel gegen Emmen am kommenden Wochenende vor.

 

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