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08.12.2014 17:47

VBC Willisau – VTV Horw 3:0 (25:18, 25:19, 25:21)
VBC Fortuna Bürglen – VBC Willisau 1:3 (25:23, 18:25, 23:25, 23:25)

Kategorie: Matchberichte, H1
Von: Josh

Erfolgreiches Wochenende für den VBC Willisau

 

Nach der knappen Niederlage gegen den VBC Ebikon galt es für den VBC Willisau gleich zweimal an einem Wochenende ernst. Am Freitagabend war der VTV Horw zu Gast im Hinterland, während die Hinterländer am Samstagabend in Bürglen antraten. Beide Spiele konnten die Willisauer für sich entscheiden.

 

Man konnte es schon beim Einspielen ahnen: Das Spiel gegen den VTV Horw sollte wohl kaum ein Langes werden. Die Horwer wiesen starke technische Defizite auf im Vergleich zu den Willisauern. Die Horwer konnten zu keinem Zeitpunkt das angeschlagene Willisau in Bedrängnis bringen. Andi Weibel wirkte erneut auf der Mittelblockposition, da Urban Zihlmann nicht spielfähig ist und Daniel Schumacher im Militär weilt. Der erste Satz ging schnell vorüber. Ohne an die Grenzen gehen zu müssen, konnten sich die Willisauer Punkt für Punkt absetzen und gewannen den ersten Satz mit 25:18.

Der zweite Satz begann weniger erfreulich für das Heimteam. Aufgrund von vielen Eigenfehlern lag der Gastgeber schnell mit 7:2 hinten. Nach einer Auszeit fanden jedoch die Hinterländer zurück ins Spiel und konnten den Rückstand schnell wieder gutmachen. Gegen Satzende legte das Heimteam vor. Die Horwer konnten nicht mehr reagieren und verloren den Satz mit 19:25.

Im dritten Durchgang erspielten sich die Grafenstädter bereits am Anfang einen gewissen Sicherheitsabstand zum Gegner. Dieser konnte auch bis kurz vor Ende des Satzes aufrechterhalten werden. Doch dann brachen die Willisauer kurzzeitig ein. Die Horwer konnten eine fünf-Punkte-Serie buchen, ehe sich die Hinterländer wieder sammelten und den Satz mit 25:23 und das Spiel klar mit 3:0 gewannen.

Am Samstag leisteten sich die Willisauer wieder einmal einen Fehlstart. Gegen das mutig aufspielende Bürglen agierte der VBCW müde und emotionslos. Die Eigenfehlerquote war hoch und die Angriffaktionen wenig zwingend. So war das Spiel lange ausgeglichen und gegen Satzende war das Glück auf der Seite der Gastgeber. Die Urner gewannen den Startsatz mit 25:23.

Im zweiten Durchgang konnten sich die Luzerner etwas steigern. Die Eigenfehlerquote konnte gesenkt werden und es schien, als ob sich das Gastteam etwas gefangen hat. Jedoch war das Spiel immer noch auf Messers Schneide. Gegen Satzende legten die Willisauer etwas zu und gewannen den zweiten Umlauf mit 25:18.

Die Sätze drei und vier ähnelten sich stark im Verlauf. Die Luzerner konnten jeweils früh vorlegen und sich mit einigen Punkten in Front legen. Die Urner reagierten jeweils mit Spielerwechseln und Time-Outs, wonach der Rückstand stabil gehalten werden konnte. Gegen Satzende zeigten die Willisauer jeweils etwas Nerven, konnten jedoch mit etwas mehr Glück die Sätze jeweils mit 25:23 für sich entscheiden.

Nach zwei Spielen in zwei Tagen zeigten sich der VBC Willisau zwar zufrieden mit dem Resultat, jedoch war die Art und Weise, wie die Spiele gewonnen werden konnten, ungenügend. Nach wie vor bekunden die Grafenstädter Mühe, gegen schwächere Teams eine starke Leistung zu zeigen und an die Leistungsgrenze zu gehen. Nächsten Freitag hat die Mannschaft jedoch die nächste Gelegenheit, sich im Heimspiel gegen den VBC Sursee zu beweisen.

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