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05.10.2013 00:00

VBC Fortuna Bürglen – VBC Willisau, 3:1 (25:20, 25:22, 11:25, 25:21)/ VBC Willisau – VBC Malters 1:3 (25:16, 26:24, 25:18, 23:25)

Kategorie: H1

Volleyball, 2. Liga Herren

VBC Fortuna Bürglen – VBC Willisau, 3:1 (25:20, 25:22, 11:25, 25:21)

VBC Willisau – VBC Malters 1:3 (25:16, 26:24, 25:18, 23:25)

 

Der VBC Willisau wurde seiner Favoritenrolle nicht gerecht und ging in Bürgeln sang und klanglos mit 3:1 unter. Nach einer schwachen Leistung am Samstag war am Sonntag eine Leistungssteigerung zu erwarten, denn der VBC Malters war zu Gast, um die dritte Runde des Swissvolleycups auszutragen. In einem spannenden Spiel konnte sich der Favorit aus Malters knapp mit 3:1 durchsetzen. Somit ist das Cupabenteuer für die Hinterländer zu Ende und der Fokus kann auf die Meisterschaft gelegt werden.

 

Die Bilanz der letzten Begegnungen zwischen dem VBC Willisau und VBC Bürglen sprach klar für die Grafenstädter. Dieser vermochte den VBC Fortuna Bürglen letztes Jahr dreimal zu schlagen. Ebenfalls gewannen die Grafenstädter vor ein paar Wochen gegen dasselbe Team auch im Swissvolley Cup. Eine klare Sache also sollte man meinen, es kam jedoch ganz anders.

 

Der erste Satz war über lange Strecken ausgeglichen. Das Spiel dümpelte auf mässigem Niveau vor sich hin, bis sich die Gastgeber gegen Satzende einen Vorsprung erspielen und den Satz mit  25:20 gewinnen konnten.

 

Auch der zweite Durchgang verlief nach dem gleichen Muster. Die Willisauer machten zwar nicht viele Eigenfehler, jedoch fehlte es an der letzten Effizienz und das Herzblut, um sich in den entscheidenden Momenten vom Gegner abzusetzen. Vom Kampfgeist, welcher letztes Jahr noch das Team von Coach Weibel auszeichnete, war in diesem Spiel nicht mehr viel zu sehen. Auch ein Doppelwechsel zeigte keine Wirkung und der Satz ging mit 25:22 an die Urner.

 

Im dritten Umlauf zeigten sich die Willisauer wie ausgewechselt. Die Angriffe waren Druckvoll und die Verteidigungsarbeit war ebenfalls gut. Die Grafenstädter kämpften erbittert um jeden Ball, konnten sich erheblich steigern, und liessen dem Gegner keine Chance. Der Satz ging deutlich mit 25:11 an die Hinterländer.

 

Wieder top motiviert starteten die Willisauer in den nächste Satz und hofften, den neu gewonnenen Schwung mitzunehmen, was jedoch nicht gelang. Schon zur Satzmitte hinkte der VBCW wieder mit 5 Punkten hinterher. Dieser Rückstand vermochte man nicht mehr aufzuholen und verlor den letzten Satz mit 21:25.

 

Nach der bitteren Niederlage wartete am Sonntag ein starker Gegner auf die Willisauer. Die Gäste begannen druckvoll und konnten sich schnell einige Punkte absetzen. Doch die Gastgeber fingen sich und konnten auf dem hohen Niveau mithalten, doch der Satz ging mit 25:16 an die Malterser.

 

Im zweiten Satz verlief nach ähnlichem Muster. Obwohl Malters fünf Punkte vorne lag, glaubten die Willisauer immer noch an ihre Chance und kämpften sich zurück. Nach einer furiosen Aufholjagt gewannen die Grafenstädter den zweiten Durchgang mit 26:24.

 

Im dritten Durchlauf drückten die Gäste dem Spiel wieder vermehrt den Stempel auf und gewannen diesen mit 25:18. Im letzten Satz konnten sich die Gastgeber aber nochmals steigern und hielten munter mit. Nach zwei Stunden hartem Kampf behielten aber die Gäste aus Malters die Oberhand und gewannen mit 25:23 und ziehen in die nächste Runde des Swissvolley Cups ein.

 

Die bittere Niederlage vom Samstag konnte mit einer klaren Leistungssteigerung etwas wettgemacht werden. Trotzdem ist der Start in die Meisterschaft misslungen. Nach zwei Niederlagen liegt das Team auf dem letzten Tabellenplatz. Es gilt, dies in den nächsten Partien zu ändern und sich nach vorne zu arbeiten. Das Team hat eine dreiwöchige Spielpause vor sich, um sich zu sammeln und neu zu orientieren. Doch die starke Leistung im Cup hat gezeigt, dass die Jungs um Irene Weibel starkes Volleyball spielen können. Es gilt, die schwache Leistung gegen Bürglen abzuhaken und das Positive aus dem Cupspiel mitzunehmen, um im nächsten Meisterschaftsspiel erstmals siegen zu können.

 

Für Willisau spielten: C. Fölmli, L. Geiser, T. Häfliger, J. Herzog, M. Kurmann, M. Michel, D. Roos, D. Schumacher, R. Weingartner, A. Weibel, S. Wyss; Coach: Irene Weibel


RW

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